6.Herren: Verschiedene Ziele im Kopf
Geschrieben von: Andreas Bartels , Dienstag, 07. Februar 2012
Spielbericht vom 04.02.2011: TSC Wellingsbüttel - THE VI 16:30 (8:12)
Verschiedene Ziele geisterten noch in unseren Köpfen. Einige Spieler wollen noch Torschützenkönig werden, wieviele Tore schaffen wir noch bis Saisonende, wieviele wollen wir noch zulassen? Die Wellingsbütteler sollte uns dabei nicht aufhalten. Konnten sie auch nicht, aber ...
Die Wellingsbütteler wärmten sich genauso auf wie wir = kaum. Allerdings schienen sie irgendetwas besser gemacht zu haben als wir. Nach sechs Minuten stand es 3:3! Und bis zur 22. Minute konnten wir uns lediglich auf 7:8 "absetzen"!
Was war passiert? Wellingsbüttel fuhr altersgerechte, minutenlange Angriffe, denen sich der Schiedsrichter - ebenfalls altersgerecht - nicht widersetzte. Dazu spielte unsere Abwehr eine kompakte 6:0 Abwehr irgendwo zwischen dem "Sechser" und dem "Neuner" suchte sich jeder seine Position. Durch diesen Slalomhaufen fand der Gegner immer wieder den Weg zum Kreis. Wenn wir dann endlich mal angreifen konnten gingen wir ziemlich fahrlässig mit unseren Chancen um. In der 20. Minute nutzen wir unsere grüne Karte und bauten die Abwehr um, u.a. wechselten torgo und arne in Abwehr und Angriff. Ein brillianter Schachzug. Alte Männer in die Abwehr, die bleiben bei der 6:0 Abwehr auch hinten stehen ... entweder sind sie erfahren oder sie scheuen das permanente Vor- und Zurücklaufen. Egal, es war geglückt. In den zehn Minuten bis zur Halbzeit gelang dem Gegner nur noch drei in der zweiten Halbzeit überhaupt nur noch sieben Tore.
In der Halbzeit schworen wir uns noch mal richtig ein, da mit dem Vier-Tore-Vorsprung niemand zufrieden sein konnten. Nach hitzigen Diskussionen entschieden wir uns für die offensive 4:2 Abwehr. Die skeptischen Stimmen sollten zunächst recht behalten. Nach wenigen Sekunden tat sich ein Loch in der Mitte unserer Abwehr etwa in der Größe des Gotthard-Basistunnels auf. Tor für Wellingsbüttel. Aber ansonsten bekamen wir das Spiel zusehends in den Griff auch wenn wir unseren eigenen Ansprüchen nicht ganz gerecht wurden. Jammern auf hohen Niveau: ein 30:16 Auswärtserfolg reicht uns nicht!
Dafür glänzten wir nach dem Spiel vor der Halle bei arktische Temperaturen auch mit kinderfreundlicher Verpflegung!
Tore: 1:0 (2.); 1:3 (4.); 3:3 (6.); 3:6 (11.); 5:7 (19.); 7:8 (22.); 7:11 (27.); 8:12 (28.); 9:12 (31.); 9:14 (32.); 11:15 (35.); 11:19 (40.); 12:21 (45.); 12:26 (52.); 13:29 (56.); 14:30 (57.); 16:30 (59.)


